Webinar: Fotografierverbote in Museen und Parkanlagen

Das BVPA-Webinar am 22. März 2019 beschäftigt sich mit der aktuellen Rechtsprechung zur Veröffentlichung von Bildern von Museumsobjekten, Denkmälern und Parkanlagen im Internet.

Der Streit der Reiss-Engelhorn-Museen mit Wikimedia um Digitalisate historischer Kunstwerke schlug im vergangenen Jahr hohe Wellen. Vor dem BGH ging es um die Frage, ob Fotografien von Gemälden oder Skulpturen Lichtbildschutz nach § 72 UrhG genießen. Darüber hinaus wurde geklärt, ob ein Verstoß gegen ein Fotografierverbot im Museum Schadensersatz auslöst, wenn die Aufnahmen ins Internet gestellt werden.

Digitale Reproduktionen von Kunstgegenständen oder Bildveröffentlichungen historischer Parkanlagen sind rechtlich häufig problematisch, denn dabei sind Urheberrechte, Leistungsschutzrechte, Schutzfristen, Eigentumsrechte oder Creative Commons zu beachten. Gut, wer sich da auskennt.

Der BVPA nimmt die Rechtsunsicherheit um dieses Thema zum Anlass und widmet sein Webinar am 22. März dem Kontext von Fotografierverboten in Museen und Parkanlagen.

Folgende Punkte werden aufgegriffen:

  • Fotos von Ausstellungsgegenständen auf Websites und in Social Media
  • Lizenzierung historischer Bilder für Kalender, Bücher und/oder Postkarten
  • Eigentumsrecht bei öffentlichen Parkanlagen
  • Nutzung von Bildern für Bildung und Wissenschaft
  • Umgang mit Creative-Commons-Lizenzen

 

Der Referent, Dr. Richard Hahn, ist seit 2000 Rechtsanwalt bei der Kanzlei Lausen Rechtsanwälte, seit 2009 Partner mit den Schwerpunkten Urheber-, Verlags-, Film- und Rundfunkrecht. Darüber hinaus ist er als Dozent u.a. für die Akademie der Deutschen Medien, die TU München und die Hochschule Fresenius tätig.

Während des Webinars können die Teilnehmer eine Chatfunktion nutzen, um Fragen an den Referenten zu richten oder sich untereinander auszutauschen. Dadurch wird eine interaktive Mitgestaltung der Online-Veranstaltung ermöglicht.

Das Webinar findet am Freitag, den 22. März in der Zeit von 14:00 bis ca. 16:00 Uhr statt und kann vom internetfähigen PC oder Mac angewählt werden. Der Preis beträgt für BVPA-Mitglieder € 90,-- p.P. zzgl. MwSt, für Nicht-Mitglieder € 180,-- p.P. zzgl. MwSt.

Anfragen und Anmeldungen bitte an folgende E-Mail-Adresse: info@bvpa.org

 

Über den Bundesverband professioneller Bildanbieter (BVPA)
Der Bundesverband professioneller Bildanbieter (BVPA) wurde 1970 in Berlin als Interessenvertretung für deutsche Pressebild-Agenturen und Bildarchive gegründet. Heute ist der BVPA führende Instanz in Deutschland und dem europäischen Raum für alle Fragen rund um visuelle Inhalte und vertrittkleine und große Bildanbieter in ganz Europa. Der Verband repräsentiert außerdem die Interessen von Unternehmen, die bildagenturnahe Services anbieten, z.B. technische und juristische Dienstleistungen wie Keywording, Rechteverfolgung und Vertrieb. Derzeit hat der BVPA über 80 Mitglieder.

Pressekontakt BVPA
BVPA | Mathias Jahn | jahn@bvpa.org | www.bvpa.org

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