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United Archives erwirbt Lebenswerk von Siegfried Layda mit ausschließlichen Nutzungsrechten

united_archives_logoSiegfried Layda (1941–2025) war ein deutscher Fotograf, dessen Arbeit sich über nahezu fünf Jahrzehnte erstreckte. Ursprünglich als Chemieingenieur ausgebildet, fotografierte er bereits Anfang der 1970er-Jahre in Südafrika, zunächst unter anderem in Schwarzweiß mit einer Hasselblad. Seit 1976 lebte er von seiner Fotografie und arbeitete bis kurz vor seinem Tod im Alter von 84 Jahren.

Layda fotografierte für Unternehmen wie Lufthansa und Hoechst, war über viele Jahre mit der Fachzeitschrift ColorFoto verbunden, verfasste fotografische Fachtexte und befasste sich auch mit der Entwicklung von Kameras. Seine Bilder erschienen in zahlreichen Büchern und über rund vier Jahrzehnte regelmäßig in Kalendern. Dafür bereiste er die Welt: New York und die USA, Südafrika und Namibia, europäische Städte und Landschaften gehörten ebenso zu seinen Motiven wie Oldtimer, Eisenbahnen oder Gegenstände des Alltags.

 

Golden Gate Bridge in San Francisco, Kalifornien, teilweise im Nebel verschwindend, USA. © United Archives/Layda

 

Sein Werk verbindet technische Sorgfalt mit Neugier und gestalterischer Freude. In seinen Bildern wird ein weiter Stadtraum ebenso bewusst gestaltet wie eine Spiegelung oder ein flüchtiger Lichtmoment. Diese Aufmerksamkeit für Perspektive, Farbe und Atmosphäre macht Laydas Fotografien zu mehr als bloßen Ansichten von Reisezielen.

Layda hinterließ ein umfangreiches analoges und digitales Lebenswerk, darunter nach Angaben aus seinem Nachlass rund 100.000 analoge Aufnahmen. United Archives hat das Werk übernommen.

Die ersten daraus erstellten Digitalisate stammen aus zurückgesandtem Bildmaterial, das Layda und die international renommierte Bildagentur Tony Stone Images bereits in den 1990er-Jahren ausgewählt hatten. Sie eröffnen damit einen Zugang zum Werk, dessen Auswahl schon zu Laydas Lebzeiten fotografisch und redaktionell geprüft wurde.

(Quelle: United Archives Pressemeldung)

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