Google Bildersuche: Follow-up Meeting in Berlin

Bei einem Follow-up Meeting am 19. September in Berlin setzten die Fotoverbände ihre Gespräche mit Google fort. Wie in den vorangegangenen Runden ging es um Änderungen bei der Google Bildersuche, insbesondere um die Einblendung ausgewählter IPTC-Daten in den Suchergebnissen, um der gesetzlichen Forderung nach einem Urhebervermerk gerecht zu werden. Der BVPA, CEPIC und andere Verbände drängen weiter auf Bewegung beim Schutz der Bildanbieter vor Urheberrechtsverletzungen sowie bei der Steigerung des Traffics.

Im Rahmen der Gespräche hatte Google Mitte Februar 2018 Anpassungen bei der Bildersuche vorgenommen. Die allgemeine Credit-Line wird nun präsenter unterhalb der Suchergebnisse angezeigt. In der deutschen Version wurde der Hinweis gemäß des Vorschlags der Verbände geändert: von "Die Bilder sind eventuell urheberrechtlich geschützt." zu "Bilder sind in der Regel urheberrechtlich geschützt." Darüber hinaus wurde der "Bild anzeigen"-Button entfernt. Damit ist es künftig nicht mehr möglich, Bilder komplett unabhängig von der Webseite, auf der sie gefunden wurden, anzusehen und zu speichern. Diese Änderung wirkte sich laut einer Studie (siehe hier) positiv auf die Klickzahlen der Bildanbieter aus.

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