Berlin, 29.04.2026 – Über 500 Teilnehmende pro Tag, großer Andrang in der Factory Hammerbrooklyn: die Visuals Conference powered by PICTA am 22. und 23. April 2026 war ein voller Erfolg. Das neue Format überzeugte als Plattform für Austausch, Orientierung und Kooperation in Zeiten tiefgreifender Transformation der visuellen Kommunikation.
Die Visuals Conference powered by PICTA hat am 22. und 23. April 2026 in Hamburg ein starkes Zeichen für die Zukunft der visuellen Kommunikation gesetzt. Mit jeweils über 500 Teilnehmenden an beiden Tagen verzeichnete das neue Format eine außergewöhnlich hohe Resonanz. Am zweiten Veranstaltungstag war das Interesse so groß, dass zeitweise keine weiteren Gäste mehr eingelassen werden konnten.
Inhaltlich traf die Konferenz mit ihren Schwerpunkten den Nerv der Zeit: Diskutiert wurden zentrale Zukunftsfragen wie der Einfluss von Künstlicher Intelligenz auf die Bildproduktion, der Umgang mit Desinformation und Deepfakes, Fragen der Authentizität und Kennzeichnung sowie urheberrechtliche Aspekte und die Lizenzierung von Trainingsdaten. Zudem wurden medienpolitische Perspektiven und der wachsende Bedarf an Medienkompetenz, insbesondere im Bildungsbereich, thematisiert.
Fotos: © Frank May / Picture-Alliance
Besonders deutlich wurde, dass die Verbindung unterschiedlicher Zielgruppen im Rahmen der Veranstaltung voll aufgegangen ist: Kreative wie Fotografen, Illustratoren und Fotodesigner trafen auf Bildagenturen und Visual-Tech-Anbieter – ebenso wie auf Content-Einkäufer aus PR, Verlagen und Corporate Communications. Gerade dieser Austausch entlang der gesamten Wertschöpfungskette wurde von vielen Teilnehmenden als großer Mehrwert hervorgehoben.
Zugleich ist es gelungen, neue und für die Branche hochrelevante Akteursgruppen einzubinden – etwa aus den Bereichen Deepfake Detection, Content-Verifikation oder auch von Kameraherstellern. Damit wurde die Visuals Conference ihrem Anspruch gerecht, aktuelle technologische Entwicklungen und ihre Auswirkungen ganzheitlich abzubilden.
Flankiert wurde die Konferenz durch begleitende Formate: ein von der Kanzlei KSP gesponsertes Vorabendevent am 21. April sowie ein gemeinsames, stimmungsvolles Get-together im Anschluss an den zweiten Veranstaltungstag, zu dem IMAGO eingeladen hatte. Beide Formate boten zusätzliche Gelegenheiten für Austausch und Vernetzung in informeller Atmosphäre.
Der Bundesverband professioneller Bildanbieter e. V. (BVPA) als Veranstalter sieht sich durch die starke Beteiligung und das durchweg positive Feedback in seinem Ansatz bestätigt. Die Visuals Conference versteht sich bewusst als „Übersetzungsraum“ – als ein Ort, an dem unterschiedliche Perspektiven der Branche zusammengeführt werden. Vertreterinnen und Vertreter aus Fotografie, Medien, Design, Technologie, Journalismus, Corporate Communications, Politik und Bildung kamen hier nicht nur zusammen, sondern traten in einen echten Dialog über gemeinsame Herausforderungen.
Gerade dieser Austausch erwies sich als zentral: Die großen Themen der Branche – von Glaubwürdigkeit und Desinformation über KI bis hin zu Urheberrecht, fairer Vergütung und Medienbildung – lassen sich nicht mehr isoliert betrachten. Die Visuals Conference bot den Rahmen, um diese Fragen aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu diskutieren und ein gemeinsames Verständnis zu entwickeln.
Ein wesentlicher Erfolgsfaktor war dabei das zweitägige Konzept: Während der erste Tag als Fachkonferenz Raum für Einordnung, Debatte und Orientierung bot, ermöglichte der PICTAday mit PICTAtalks am zweiten Tag konkrete Begegnungen, Networking und Geschäftsanbahnung. Die Verbindung aus inhaltlicher Tiefe und praktischer Vernetzung wurde von den Teilnehmenden besonders positiv hervorgehoben.
Unterstützt wurde die Veranstaltung von zahlreichen Partnern und Verbänden, darunter die VG Bild-Kunst, die AGD, die Initiative Urheberrecht sowie die Illustratoren Organisation.
„Die Resonanz auf die erste Visuals Conference powered by PICTA hat unsere Erwartungen deutlich übertroffen“, sagt Andreas Genz, Vorstandsvorsitzender des BVPA. „Besonders freut uns, dass es gelungen ist, so unterschiedliche Akteure zu versammeln und einen wertvollen Dialog zu ermöglichen. Genau diesen Austausch braucht die Branche aktuell. Für uns ist klar: Wir wollen diesen Weg konsequent weitergehen und laden Unternehmen, Verbände und Institutionen ein, sich aktiv an der Weiterentwicklung des Formats für 2027 zu beteiligen – mit dem Ziel, den begonnenen Dialog zu verstetigen und in tragfähige, dauerhafte Kooperationen zu überführen.“
Über den Bundesverband professioneller Bildanbieter (BVPA)
Der Bundesverband professioneller Bildanbieter (BVPA) wurde 1970 in Berlin als Interessenvertretung für deutsche Pressebild-Agenturen und Bildarchive gegründet. Heute ist der BVPA führende Instanz in Deutschland und dem europäischen Raum für alle Fragen rund um visuelle Inhalte und vertritt kleine und große Bildanbieter in ganz Europa. Der Verband repräsentiert außerdem die Interessen von Unternehmen, die bildagenturnahe Services anbieten, z.B. technische und juristische Dienstleistungen wie Keywording, Rechteverfolgung und Vertrieb.
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