Wassilis Aswestopoulos, 1965 in Aachen geboren, widmet sich dem Fotojournalismus seit den gewaltsamen Jugendaufständen in Athen im Jahr 2008. Er dokumentiert in einfühlsamer Weise das gesellschaftliche und politische Geschehen vor allem in seiner Wahlheimat Griechenland, aber auch in den Nachbarstaaten Türkei, Bulgarien und Zypern.
Seit Beginn der Flüchtlingskrise ist Aswestopoulos unterwegs, um Emotionen und Impressionen auf den Routen festzuhalten.
Nun sind seine Arbeiten gleich in zwei Ausstellungen zu sehen. Die VHS Erlangen zeigt in der Einzelausstellung "Straßen des Überlebens" Fotografien aus den Jahren 2013 bis 2016. Neben der Flucht werden "der Alltag der Menschen, das Lagerleben und das Ringen um eine humane Existenz mitten im Chaos der Flucht abgebildet". Besucher können sich vom 20. Februar bis zum 28. April 2017 im Wildenstein'schen Palais in Erlangen einen Eindruck vom Flüchtlingsleben verschaffen.

imago/Wassilis Aswestopoulos
Auch in Griechenland werden Aswestopoulos' Bilder der Öffentlichkeit präsentiert. Die Gruppenausstellung zur Flüchtlingskrise, die seit Sommer in der Ausstellungshalle der Stiftung des griechischen Parlaments in Athen zu sehen war, wurde von der Stiftung als Wanderausstellung übernommen und wird ab sofort noch bis Anfang März in der Städtischen Galerie von Piräus gezeigt.
(Quelle: imago Pressemeldung)