BVPA – Bundesverband professioneller Bildanbieter Bundesverband professioneller Bildanbieter 2018-08-16T08:05:55Z https://bvpa.org/feed/atom/ WordPress https://bvpa.org/wp-content/uploads/2015/10/cropped-BVPA_Logo_cmyk_10x10_RZ-32x32.jpg BVPA <![CDATA[Der EuGH findet zum Schutz der Urheber zurück]]> https://bvpa.org/?p=19405 2018-08-16T08:05:55Z 2018-08-16T08:05:55Z Das Herunterladen und erneute Veröffentlichung einer zuvor im Internet mit Zustimmung des Urhebers und ohne Zugangsbeschränkung bereitgestellten Fotografie stellt eine Urheberrechtsverletzung dar. Eigentlich eine Selbstverständlichkeit – für die jedoch der EuGH angerufen wurde. Dieser entschied zum Glück für alle Fotografen und Bildagenturen zu Gunsten der Urheber (Urt. v. 07.08.2018, Rs. C-161/17). BVPA-Mitglieder erhalten den Kommentar zum Urteil von BVPAexpert RA Continue Reading

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Das Herunterladen und erneute Veröffentlichung einer zuvor im Internet mit Zustimmung des Urhebers und ohne Zugangsbeschränkung bereitgestellten Fotografie stellt eine Urheberrechtsverletzung dar. Eigentlich eine Selbstverständlichkeit – für die jedoch der EuGH angerufen wurde. Dieser entschied zum Glück für alle Fotografen und Bildagenturen zu Gunsten der Urheber (Urt. v. 07.08.2018, Rs. C-161/17).

BVPA-Mitglieder erhalten den Kommentar zum Urteil von BVPAexpert RA Florian Wagenknecht als BVPAflash am heutigen Donnerstag (18.06.2018).

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BVPA <![CDATA[EU-Urheberrechtsreform: Der BVPA unterstützt die Resolution der Mitgliederversammlung der VG Bild-Kunst am 28.07.2018]]> https://bvpa.org/?p=19334 2018-08-01T14:52:54Z 2018-08-01T14:45:20Z Internet-Riesen dürfen sich nicht weiter der urheberrechtlichen Verantwortung in Europa entziehen! Nach der Abstimmung des europäischen Parlamentes Anfang Juli über die Richtlinie zum Urheberrecht im europäischen Binnenmarkt titelte die New York Times: „Die Internet-Riesen gewinnen im Kampf um das Urheberrecht in Europa“ - das darf nicht Realität werden! Die Urheber müssen für jede Werk-Nutzung angemessen vergütet werden. Dies muss auch Continue Reading

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Internet-Riesen dürfen sich nicht weiter der urheberrechtlichen Verantwortung in Europa entziehen!

Nach der Abstimmung des europäischen Parlamentes Anfang Juli über die Richtlinie zum Urheberrecht im europäischen Binnenmarkt titelte die New York Times: „Die Internet-Riesen gewinnen im Kampf um das Urheberrecht in Europa“ - das darf nicht Realität werden!

Die Urheber müssen für jede Werk-Nutzung angemessen vergütet werden.

Dies muss auch auf Internet-Plattformen gelten.

Die für die Rechteinhaber positiven Ansätze des Vorschlags des Juri-Ausschusses müssen erhalten bleiben.

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BVPA <![CDATA[Bericht zur Mitgliederversammlung der VG Bild-Kunst am 27./28.07.2018 in Bonn]]> https://bvpa.org/?p=19327 2018-08-01T12:42:26Z 2018-08-01T12:42:26Z BVPA-Justiziar Rechtsanwalt David Seiler hat am vergangenen Wochenende an der Verwaltungsratssitzung sowie der Mitgliederversammlung der VG Bild-Kunst in Bonn teilgenommen. Eine Zusammenfassung und Einschätzung der Ergebnisse erhalten BVPA-Mitglieder im Laufe des heutigen Nachmittags als BVPAflash.

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BVPA-Justiziar Rechtsanwalt David Seiler hat am vergangenen Wochenende an der Verwaltungsratssitzung sowie der Mitgliederversammlung der VG Bild-Kunst in Bonn teilgenommen. Eine Zusammenfassung und Einschätzung der Ergebnisse erhalten BVPA-Mitglieder im Laufe des heutigen Nachmittags als BVPAflash.

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BVPA <![CDATA[Ende des Prager Frühlings: Preisgekrönte Fotografien von Hilmar Pabel]]> https://bvpa.org/?p=19324 2018-08-01T12:36:38Z 2018-08-01T12:36:38Z Im August 1968 beendete der Einmarsch von Truppen des Warschauer Pakts in die Tschechoslowakei gewaltsam den „Prager Frühling“. Hilmar Pabels Aufnahmen der Proteste der tschechischen Bürger in Prag wurden mit dem renommierten World Press Award ausgezeichnet. In unserem Portfolio zeigen wir neben den prämierten Bildern zahlreiche weitere, bisher unveröffentlichte Motive dieser Serie. (Quelle: bpk-Bildagentur Newsletter) Portfolio zeigen  

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Im August 1968 beendete der Einmarsch von Truppen des Warschauer Pakts in die Tschechoslowakei gewaltsam den „Prager Frühling“. Hilmar Pabels Aufnahmen der Proteste der tschechischen Bürger in Prag wurden mit dem renommierten World Press Award ausgezeichnet. In unserem Portfolio zeigen wir neben den prämierten Bildern zahlreiche weitere, bisher unveröffentlichte Motive dieser Serie. (Quelle: bpk-Bildagentur Newsletter)

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Aufnahmedatum: 21.08.1968, Aufnahmeort: Prag, © bpk / Hilmar Pabel

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BVPA <![CDATA[Neu bei laif: Petrut Calinescu]]> https://bvpa.org/?p=19310 2018-07-31T08:06:26Z 2018-07-31T08:06:26Z Ab sofort vertritt laif exklusiv den rumänischen Fotografen Petrut Calinescu im deutschsprachigen Raum. Petrut Calinescu zählt zu den besten Foto- und Videojournalisten seines Landes. Er ist Mitbegründer des Documentary Photography Centre, das sich für die Entwicklung der Dokumentarfotografie in Rumänien einsetzt.     Petrut Calinesu arbeitet vor allem an Langzeitprojekten wie z.B. »Living at the Edge«, in dem er die Continue Reading

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laif_logoAb sofort vertritt laif exklusiv den rumänischen Fotografen Petrut Calinescu im deutschsprachigen Raum.

Petrut Calinescu zählt zu den besten Foto- und Videojournalisten seines Landes. Er ist Mitbegründer des Documentary Photography Centre, das sich für die Entwicklung der Dokumentarfotografie in Rumänien einsetzt.

 

Sea side scene, Eforie Nord Resort at the Black Sea © laif/Petrut Calinescu

 

Petrut Calinesu arbeitet vor allem an Langzeitprojekten wie z.B. »Living at the Edge«, in dem er die Gentrifizierung der Außenbezirke von Bukarest fotografierte oder aktuell »The Black Sea«, indem er das Leben am Schwarzen Meer in den angrenzenden Ländern dokumentiert. Petrut Calinescus Reportagen werden u.a. im Sunday Times Magazine, der New York Times, Esquire Business Week veröffentlicht und sind mehrfach ausgezeichnet.

(Quelle: laif Newsletter)

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BVPA <![CDATA[DSGVO: Anhörung des Landtags Schleswig-Holstein zur Rechtssicherheit beim Fotografieren in der Öffentlichkeit]]> https://bvpa.org/?p=19294 2018-07-26T12:04:31Z 2018-07-26T12:04:31Z Mitte Juli erreichte den BVPA ein Schreiben des Landtags Schleswig-Holstein. Danach berät der Innen- und Rechtsausschuss des Landtags derzeit vor dem Hintergrund der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) zu einem Antrag der Fraktion der SPD zur Rechtssicherheit beim Fotografieren in der Öffentlichkeit (PDF). Im Rahmen der Beratung wurde u.a. auch der BVPA dazu eingeladen, eine schriftliche Stellungnahme abzugeben.

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Mitte Juli erreichte den BVPA ein Schreiben des Landtags Schleswig-Holstein. Danach berät der Innen- und Rechtsausschuss des Landtags derzeit vor dem Hintergrund der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) zu einem Antrag der Fraktion der SPD zur Rechtssicherheit beim Fotografieren in der Öffentlichkeit (PDF). Im Rahmen der Beratung wurde u.a. auch der BVPA dazu eingeladen, eine schriftliche Stellungnahme abzugeben.

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BVPA <![CDATA[PICTAnight Hamburg: Urheberrecht in Bewegung – Videorechteklärung für Produzenten und Anwender]]> https://bvpa.org/?p=19277 2018-07-25T11:04:55Z 2018-07-25T07:41:43Z Berlin, 25. Juli 2018 – Die rechtssichere Nutzung von Videoinhalten in News, Werbung und Corporate Communication ist Thema der PICTAnight am 23. August 2018 im Oberhafen-Salon in Hamburg. Footage is king: Bewegtbild erzielt Aufmerksamkeit und bleibt lange im Gedächtnis. Laut einer aktuellen Studie investieren Verbraucher weltweit durchschnittlich 67 Minuten am Tag, um sich Onlinevideos anzuschauen. Entsprechend ist Footage aus den Continue Reading

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Berlin, 25. Juli 2018 – Die rechtssichere Nutzung von Videoinhalten in News, Werbung und Corporate Communication ist Thema der PICTAnight am 23. August 2018 im Oberhafen-Salon in Hamburg.

PICTAnight_logoFootage is king: Bewegtbild erzielt Aufmerksamkeit und bleibt lange im Gedächtnis. Laut einer aktuellen Studie investieren Verbraucher weltweit durchschnittlich 67 Minuten am Tag, um sich Onlinevideos anzuschauen. Entsprechend ist Footage aus den Markenstrategien von Werbeagenturen, Unternehmen und Medienhäusern heute nicht mehr wegzudenken. Kurze Clips, GIFs oder Cinemagraphs erzielen hohe Reichweiten auf Unternehmenswebseiten und Social-Media-Kanälen wie YouTube oder Facebook.

Gleichzeitig wächst die Rechtsunsicherheit bei der Produktion und Einbindung des Bewegtbild-Materials, da hier unterschiedliche Schutzrechte berührt werden – vom Persönlichkeitsrecht über das Markenrecht bis hin zum Musikrecht.

Der BVPA greift das Thema auf und widmet sich in der PICTAnight Hamburg am 23. August den folgenden Fragen:

  • Wie betreibe ich rechtssicheres Videomarketing auf Social Media Plattformen?
  • Welche Regelungen gelten bei abgebildeten Personen, Marken oder Gebäuden?
  • Was sind die Knackpunkte, wenn es um die Nutzung von News-Footage geht?
  • Gibt es Unterschiede bei der kommerziellen und redaktionellen Verwendung?
  • Was ist bei Fotografien, die in Videos eingebettet sind, zu beachten?

rieck_portDer Referent Lars Rieck ist Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht der Kanzlei IPCL Rieck & Partner (www.ipcl-rieck.de). Lars Rieck gehört als BVPAexpert dem aus Foto-Sachverständigen und Anwälten bestehenden BVPA-Netzwerk an.

Für weiterführende Fragen steht der Referent beim anschließenden Get-Together gern zur Verfügung. Für das leibliche Wohl sorgen ein Fingerfood-Buffet und Drinks, denn der Abend dient nach bewährter Tradition nicht nur dem Informationsaustausch, sondern auch dem Networking.

Der Eintritt zur PICTAnight kostet für Mitglieder des BVPA 45,00 Euro, für Nicht-Mitglieder 59,00 Euro zzgl. MwSt. und beinhaltet den Vortrag sowie ein Fingerfood-Buffet mit einem Begrüßungsgetränk.

Anmeldung zur PICTAnight unter info@bvpa.org.

 

Kurz zusammengefasst:
Was? PICTAnight zur Videorechteklärung
Wann? 23. August 2018, 19 bis ca. 21 Uhr
Wo? Oberhafen-Salon, Stockmeyerstraße 41, 20457 Hamburg

Über den Bundesverband professioneller Bildanbieter (BVPA):
Der Bundesverband professioneller Bildanbieter (BVPA) wurde 1970 in Berlin als Interessenvertretung für deutsche Pressebild-Agenturen und Bildarchive gegründet. Heute ist der BVPA führende Instanz in Deutschland und dem europäischen Raum für alle Fragen rund um visuelle Inhalte und vertritt kleine und große Bildanbieter in ganz Europa. Der Verband repräsentiert außerdem die Interessen von Unternehmen, die bildagenturnahe Services anbieten, z.B. technische und juristische Dienstleistungen wie Keywording, Rechteverfolgung und Vertrieb. Derzeit hat der BVPA über 80 Mitglieder.

Kontakt BVPA:
BVPA | Mathias Jahn | Geschäftsstellenleitung
Bergstr. 92 | D-12169 Berlin
Tel.: 030 - 323 16 62
jahn@bvpa.org | www.bvpa.org

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BVPA <![CDATA[Auszeichnung: Augsburger Medienpreis 2018]]> https://bvpa.org/?p=19271 2018-07-24T13:51:49Z 2018-07-24T13:51:49Z laif-Fotograf Daniel Biskup gewinnt den Augsburger Medienpreis 2018 in der Kategorie Bild - herzlichen Glückwunsch! In dem Statement der Jury heißt es: "Der Fotojournalist und Fotokünstler Daniel Biskup versteht es gerade in der heutigen Zeit, das Medium Bild auf hochkarätige Weise zu gestalten und zu kommunizieren. Seine Werke sind international anerkannt und in namenhaften Sammlungen ausgestellt, darunter im Haus der Continue Reading

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laif_logolaif-Fotograf Daniel Biskup gewinnt den Augsburger Medienpreis 2018 in der Kategorie Bild - herzlichen Glückwunsch!

In dem Statement der Jury heißt es: "Der Fotojournalist und Fotokünstler Daniel Biskup versteht es gerade in der heutigen Zeit, das Medium Bild auf hochkarätige Weise zu gestalten und zu kommunizieren. Seine Werke sind international anerkannt und in namenhaften Sammlungen ausgestellt, darunter im Haus der Geschichte Deutschland in Bonn. Daniel Biskup war für die Jury einstimmig der Gewinner des Augsburger Medienpreises 2018 in der Kategorie Bild."

 

 

Der Augsburger Medienpreis wird an Medienmacher der Region Augsburg / Schwaben unter der Schirmherrschaft von Dr. Kurt Gribl vergeben.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Daniel Biskup bei laif

(Quelle: laif.de)

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BVPA <![CDATA[EU-Richtlinie zum Urheberrecht im digitalen Binnenmarkt]]> https://bvpa.org/?p=19257 2018-07-23T13:14:06Z 2018-07-23T13:10:18Z Es ist immer noch Zeit, eine ausgewogene Lösung für eine faire Wertteilung in einem digitalen Markt zu erarbeiten. Am 5. Juli 2018 stimmte das Europäische Parlament gegen den vom Rechtsausschuss am 20. Juni 2018 angenommenen Verhandlungsvorschlag für die EU-Urheberrechtsrichtlinie. Auch wenn CEPIC diese Ablehnung nach vier Jahren unermüdlicher Arbeit mit EU-Institutionen bedauert, wird der Dachverband weiterhin auf eine ausgewogene Lösung Continue Reading

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Es ist immer noch Zeit, eine ausgewogene Lösung für eine faire Wertteilung in einem digitalen Markt zu erarbeiten.

cepic_logoAm 5. Juli 2018 stimmte das Europäische Parlament gegen den vom Rechtsausschuss am 20. Juni 2018 angenommenen Verhandlungsvorschlag für die EU-Urheberrechtsrichtlinie. Auch wenn CEPIC diese Ablehnung nach vier Jahren unermüdlicher Arbeit mit EU-Institutionen bedauert, wird der Dachverband weiterhin auf eine ausgewogene Lösung für einen fairen Online-Marktplatz des Kreativsektors und gegen die Online-Piraterie hinarbeiten.

Den Plattformen einen Freibrief zu erteilen, das Urheberrecht außer Kraft zu setzen, bedeutet das Ende der Kreativität. Das Urheberrecht richtet sich nicht gegen die Meinungs- und Innovationsfreiheit. Im Gegenteil, Kreativität ist das beste Verbindungsglied für kulturelle Vielfalt und Meinungsfreiheit.

Online-Bilder

CEPIC vertritt mehrere hundert Bildagenturen und mehrere tausend Fotografen. Seit Anbeginn des Internets digitalisieren CEPIC-Mitglieder visuelle Inhalte und lizenzieren ihre digitalen Produkte für alle Arten der kommerziellen Nutzung, an Zeitungen, Zeitschriften, Werbeagenturen und Rundfunkanstalten.

Bilder werden über Suchmaschinen, Social-Media-Plattformen und andere Online-Aggregatoren verbreitet. Sie haben in hohem Maße dazu beigetragen, das Internet zu dem lebendigen Ort zu machen, den wir heute genießen.

In den letzten zehn Jahren haben wir jedoch gesehen, wie sich große Social-Media-Plattformen (Content-Sharing-Anbieter), die ihren Erfolg auf der Veröffentlichung und Weitergabe nicht lizenzierter Bilder aufbauen, hinter Safe-Harbour-Bestimmungen verstecken, um Rechteinhaber für die Nutzung ihrer Inhalte nicht angemessen entschädigen zu müssen und die Haftung auf den einzelnen Nutzer verlagern zu können. Diese Plattformen haben dazu beigetragen, das Internet mit unlizenzierten Inhalten zu überschwemmen und den Rechteinhabern damit eine Einnahmequelle entzogen.

Der Begriff „Value Gap", der zumeist bei urheberrechtlich geschützten Inhalten wie Musik und Videos Anwendung findet, zeigt sich im Bildgeschäft als „Value Block", da es derzeit keine Möglichkeiten für Bildanbieter gibt, online an irgendeiner Art von Erlösmodell beteiligt zu werden. Die Lage der Bildanbieter verschärft sich durch die Praxis sogenannter Intermediäre, die die hochgeladenen Inhalte mittels „Framing“ oder Einbettung weiterverteilen.

Nach Angaben der CEPIC-Mitglieder sind 85% der Bilder, die von visuellen Suchmaschinen online zur Verfügung gestellt werden, illegale Kopien. Sobald ein Bild auf einer Website hochgeladen oder rechtmäßig eingebettet ist, wird es tausende Male geteilt und führt so zu einem wirtschaftlichen Schaden von einigen Tausend Euro pro Bild. Diese freie "Verfügbarkeit" von Bildern ist ein wesentlicher Faktor, der zum wirtschaftlichen Wertverlust der Bilder und damit zum Untergang eines ganzen Sektors geführt hat.

Urheberrecht online

CEPIC begrüßte daher die Regelungen der vorgeschlagenen Urheberrechtsrichtlinie, die wirksame Lizenzvereinbarungen zwischen Plattformen und Rechteinhabern durch die mögliche, aber nicht zwingend notwendige Umsetzung wirksamer Technologien stärken. Es sei darauf hingewiesen, dass der Entwurf der Richtlinie zwei Jahre lang einer eingehenden Überprüfung unterzogen wurde und am 20. Juni 2018 unter Berücksichtigung der Schlussfolgerungen von vier anderen Ausschüssen zu einem positiven Votum des Rechtsausschusses geführt hat.

Wir bedauern daher, dass die Abgeordneten des Europäischen Parlaments durch eine koordinierte Desinformationskampagne gegen den vom JURI-Ausschuss vorgeschlagenen Text zu Artikel 13 in einem Ausmaß angegriffen wurden, wie es bisher nur selten der Fall war. Die Kampagne verfolgte die klare Absicht, den Fortschritt der Gesetzgebung, der für den Schutz des Urheberrechts im Internet unerlässlich ist, zu behindern. Gültige Entscheidungen dürfen nicht das Resultat von Panikmache und Masseneinschüchterung sein. Es liegt auf der Hand, dass diese Situation einer Klärung bedarf.

Die Annahme der Richtlinie wird zu einem besser funktionierenden Online-Marktplatz führen, der die folgenden Voraussetzungen erfüllen wird:

  • Die Position der Rechteinhaber wird gestärkt, insbesondere bei der Aushandlung von Lizenzverträgen und der Vergütung für die Online-Verwertung ihrer Inhalte auf Sharing-Plattformen;
  • Der „Value Gap“ wird geschlossen, indem die Einnahmen aus der Nutzung geschützter Inhalte auf Online-Plattformen an die Urheber fließen;
  • Die Schaffung gleicher Wettbewerbsbedingungen im digitalen europäischen Binnenmarkt wird die Kreation hochwertiger Inhalte fördern;
  • Die Transparenz wird erhöht und die Autoren erhalten mehr Kontrolle darüber, ob und unter welchen Bedingungen ihre Arbeit online genutzt wird.

Die Richtlinie bedeutet NICHT:

  • ...das Ende populärer Memes, Parodien oder Pastiches.

Karikaturen, Parodien oder Pastiches sind – gemäß Artikel 5(3)(k) der InfoSoc-Richtlinie von 2001 – durch eine fakultative Ausnahme geschützt. Damit ist sowohl die Vervielfältigung als auch die Weitergabe solcher Inhalte an die Öffentlichkeit gestattet und die Meinungsfreiheit der Urheber garantiert.

Daher wird Artikel 13 der vorgeschlagenen Urheberrechtsrichtlinie keine Auswirkungen auf die Anwendung dieser Ausnahme haben. Er schafft lediglich eine Verpflichtung auf der Ebene der Online-Plattformen und nicht auf der Ebene ihrer Nutzer.

Die vorgeschlagene Urheberrechtsrichtlinie bietet Urhebern von Memes oder parodistischen Inhalten sogar die Möglichkeit, die Entfernung von Inhalten durch Online-Plattformen über den im Vorschlag enthaltenen obligatorischen Rechtsbehelfsmechanismus zu bekämpfen. Das bedeutet, dass die Urheber im Falle der Entfernung parodistischer Inhalte die Möglichkeit bekämen, die Entfernung anzufechten und die Veröffentlichung der Inhalte auf der Grundlage der geltenden Parodie-Ausnahme einzufordern.

  • ...das Internet zu filtern.

Der Vorschlag sieht keine obligatorischen Upload-Filter und keine Zensur im Internet vor. Der Europäische Datenschutzbeauftragte kam in seinen förmlichen Bemerkungen zum Text von Artikel 13 des JURI-Berichts vom 29.06.2018 zu dem Schluss, dass das Gleichgewicht der Grundrechte durch Artikel 13 gewahrt wird, da der Text die Mitgliedstaaten verpflichtet, dafür zu sorgen:

  • dass jede zu ergreifende Maßnahme "verhältnismäßig" sein muss;
  • dass das Gleichgewicht zwischen den Grundrechten der Nutzer und Rechteinhaber gewahrt bleibt und;
  • dass keine allgemeine Überwachungspflicht für übermittelte oder gespeicherte Informationen besteht.

Der Vorschlag zielt nicht auf die Nutzer und ihre Möglichkeiten, Inhalte ins Internet hochzuladen. Er zielt auf große Plattformen, die mit Rechteinhabern zusammenarbeiten sollen, weil sie zu wichtigen Quellen für den Zugang zu urheberrechtlich geschützten Inhalten geworden sind. Diese Plattformen müssen „wirksame und verhältnismäßige Maßnahmen ... in Zusammenarbeit mit den Rechteinhabern" ergreifen, um Vereinbarungen über die Nutzung urheberrechtlich geschützter Inhalte zu erzielen oder die Verfügbarkeit nicht autorisierter Inhalte zu verhindern, wenn die Rechteinhaber ihre Inhalte nicht auf solchen Plattformen zur Verfügung stellen wollen.

Plattformen wie YouTube nutzen bereits die Content-ID-Technologie, um urheberrechtlich geschützte Inhalte zu identifizieren und so die Autoren für die Online-Nutzung ihrer Inhalte zu bezahlen. Andere Plattformen, sowohl große als auch kleine, greifen auf Technologien von Drittanbietern zurück, um einen "Take Down and Stay Down"-Service zu implementieren. Wir sprechen uns dafür aus, dass dies bei allen Content-Sharing-Diensten zum Standard wird.

Die Abstimmung über die Urheberechtsreform ist von enormer Bedeutung für die Zukunft der Kreativwirtschaft. Es ist notwendig, das Urheberrecht zu modernisieren, damit die Lebensgrundlage der Urheber geschützt wird.

CEPIC ist bereit, alle Fehlinformationen zu beseitigen, die durch die Kampagne der Gegner der Urheberrechtsrichtlinie gestreut wurden. Gerne stellt der Verband Informationen für eine faire und informierte Abstimmung am 12. September 2018 bereit.

 

Über CEPIC
CEPIC ist ein europäischer gemeinnütziger Dachverband, der im Bereich der Bildrechte aktiv ist. CEPIC wurde 1993 gegründet, um eine einheitliche Stimme für die Beratung und Lobbyarbeit zu neuen Rechtsvorschriften aus Brüssel zu präsentieren. Sie wurde 1999 als EEIG (Economic European Interest Group) in Paris registriert. Als Zentrum der Bildindustrie vereint CEPIC fast 600 Bildagenturen und Bildarchive in 20 Ländern Europas, sowohl innerhalb als auch außerhalb der Europäischen Union. Sie hat Niederlassungen in Nordamerika und Asien. Zu seinen Mitgliedern zählen die großen Global Player wie Getty oder Reuters. Durch seine Mitgliedschaft vertritt CEPIC mehr als 250.000 Autoren in der direkten Lizenzierung.

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BVPA <![CDATA[PRiME Media Images aus England bei imago]]> https://bvpa.org/?p=19246 2018-07-23T08:16:23Z 2018-07-23T08:16:23Z PRiME Media Images wurde 2015 gegründet und steht unter der Leitung der beiden professionellen Fotojournalisten Andy Rowland und David Horn. Die Agentur beschäftigt zahlreiche erfahrene Fotografen, die den Anspruch von PRiME Media Images an qualitativ hochwertige Fotos schnell und konsequent umsetzen.     PRiME Media Images hat offizielle Fotografen bei verschiedenen britischen Sportvereinen wie beispielsweise dem Fußballverein Wycombe Wanderers oder Continue Reading

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imago_logoPRiME Media Images wurde 2015 gegründet und steht unter der Leitung der beiden professionellen Fotojournalisten Andy Rowland und David Horn. Die Agentur beschäftigt zahlreiche erfahrene Fotografen, die den Anspruch von PRiME Media Images an qualitativ hochwertige Fotos schnell und konsequent umsetzen.

 

Dominic Gape of Wycombe Wanderers scores the goal which secures promotion for Wycombe during the Sky Bet League 2 match between Chesterfield and Wycombe Wanderers at the b2net stadium, Chesterfield, England on 28 April 2018. PUBLICATIONxNOTxINxUK Copyright: imago/PRiME Media Images/Andy Rowland

 

PRiME Media Images hat offizielle Fotografen bei verschiedenen britischen Sportvereinen wie beispielsweise dem Fußballverein Wycombe Wanderers oder dem Rugby-Club London Broncos akkreditiert. Dabei legt die Agentur viel Wert auf die regionale Berichterstattung, verliert aber auch landesweite Wettbewerbe wie beispielsweise die Premier League nicht aus den Augen. Somit zählen zu den Kunden nationale Zeitungen und Zeitschriften ebenso wie lokale Publikationen.

Neben Fußball und Rugby deckt PRiME Media Images auch Sportarten wie Tennis, Golf oder Leichtathletik ab, ebenso Events aus dem Bereich Entertainment wie Filmpremieren oder Auftritte der Royals.

(Quelle: imago Pressemeldung)

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