Hansel-Mieth Preis 2017

laif_logoDer Hansel-Mieth-Preis 2017 geht an laif-Fotograf Daniel Etter (Text und Fotos) für seine Reportage „Ein kurzer Traum“, veröffentlicht im SZ Magazin. Etter suchte eine Flüchtlingsfamilie, die er im August 2015 bei ihrer Ankunft auf der griechischen Insel Kos fotografiert hatte, noch einmal auf – und erzählt in seiner einfühlsamen Reportage, warum die Familie nun wieder ganz am Anfang steht.

Für den Hansel-Mieth-Preis, der dieses Jahr zum 19. Mal verliehen wird, wurden 102 Bewerbungen eingereicht. Er ist mit 6000 Euro dotiert. Die Agentur Zeitenspiegel Reportagen erinnert mit dem renommierten Preis an ihr 1998 verstorbenes Ehrenmitglied Johanna „Hansel“ Mieth, die sich als Fotoreporterin für das amerikanische Magazin LIFE sozialen Themen widmete. Er würdigt herausragende engagierte Reportagen, Text und Fotos werden dabei gleichermaßen bewertet.

 

Bild: Daniel Etter / New York Times / Redux / laif

 

Der Hansel-Mieth-Preis digital geht in diesem Jahr an laif-Fotografin Maria Feck (Fotos) für die Multimedia-Reportage „Schweigen ist Tod“ über die hohe Selbstmordrate unter jungen Grönländern. Die Reportage wurde im März 2016 in der Digital-Ausgabe des Spiegel veröffentlicht.
Für den Hansel-Mieth-Preis digital, der 2017 zum dritten Mal verliehen wird, wurden 32 Bewerbungen eingereicht. Er ist ebenfalls mit 6000 Euro dotiert.

Folgende Reportagen wurden ebenfalls ausgezeichnet:

„In Molly‘s Pinte“ (Stern) von Nora Gantenbrink und laif-Fotograf Andy Spyra und „Wer rettet Klara?“ (Die Zeit) von Nicola Meier und laif-Fotografin Kathrin Harms
Sie werden zusammen mit dem Gewinnerbeitrag im Sammelband „Hansel-Mieth-Preis 2017“ (Schwoerer Verlag) veröffentlicht. Das Buch kann bei Zeitenspiegel Reportagen (agentur@zeitenspiegel.de) vorbestellt werden.

Herzlichen Glückwunsch an alle Gewinner!

Daniel Etter bei laif
Maria Feck bei laif
Andy Spyra bei laif
Kathrin Harms bei laif

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