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Die Fotografie und ihre Institutionen: Netzwerke, Sammlungen, Archive, Museen

Juni 23 - Juni 24

Im Rahmen des Forschungsprojekts „Formen und Formate der fotografischen Institutionalisierung“ – Online (Zoom) Kulturwissenschaftliches Institut Essen (KWI)

Die Institutionalisierung bezeichnet einen Prozess, in dessen Verlauf Handlungen sowie die Handelnden selbst in ihrem Verhalten typisiert, normiert und damit auf längere Zeit festgeschrieben werden. Gleichzeitig werden die (nicht-menschlichen) Objekte in ihrer Erscheinung, Rezeption und Deutung durch diesen Prozess mitgeprägt.

Im aktuellen Debattenkontext zur Gründung und Funktion eines bundesdeutschen Fotoinstituts widmet sich die Tagung den historischen, politischen, soziologischen, ästhetischen und fotohistorischen Diskursen zur Institutionalisierung der Fotografie als Medium, kulturelle und soziale Praxis sowie als Kunstform, Dokument und Technik. Aus verschiedenen kulturkritischen Perspektiven und unter Berücksichtigung diverser Methodenansätze und Praxisbezüge sollen die Formen und Formate, die Logiken und Traditionen der Klassifizierung, Sammlung, Ausstellung, Konservierung, Archivierung und des Verkaufs fotografischer Bilder beleuchtet werden. Den zeitlichen und geografischen Rahmen bildet Deutschland ab ca. 1945.

Tagung im Rahmen des Forschungsprojekts „Formen und Formate der fotografischen Institutionalisierung“ am Kulturwissenschaftlichen Institut Essen (KWI), organisiert von Dr. Anja Schürmann und Dr. Kathrin Yacavone.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos, jedoch aufgrund geltender Hygienevorgaben nur via Zoom zugänglich.

Wir bitten dazu um eine Anmeldung per Email bis zum 17. Juni: emily.beyer@kwi-nrw.de

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