Ali Nouraldin belegt den zweiten Platz beim UNICEF-Foto des Jahres 2016

laif_logoEs ist Nacht angebrochen in Idomeni. Eine Nacht zwischen weiteren Tagen des Wartens, der Bewegungslosigkeit, der Ungewissheit. Über 12.000 Flüchtlinge, meist aus Syrien und in der Mehrzahl Kinder und Jugendliche, harrten im Frühjahr 2016 hier an der griechisch-mazedonischen Grenze aus; gestoppt auf ihrem Weg nach Deutschland, von dem viele träumen. Freiwillige Helfer haben ein Behelfskino unter freiem Himmel aufgebaut, um sie aus der Lagerrealität zu entführen und ihre Gedanken verreisen zu lassen.

 

Refugee children watching movie in a cenima made only for them at the refugee camp at the border. Eidomeni is now worldwide known for a sad reason. 12.500 refugees among them children, old women and men are stuck on the borders between Greece and Macedonien.
They live in an open area next to the borders with only protection from rain and cold small tent. © Ali Nouraldin / laif

 

laif-Fotograf Ali Nouraldin (Ali Ali) hat diese Stunde der Verzauberung während eines längeren Aufenthalts in Idomeni eingefangen. Besonders berührt haben ihn die ebenso bangen wie hoffnungsvollen Fragen, die ihm immer wieder von den Flüchtlingen gestellt wurden. Wir gratulieren herzlich!

Herzlichen Glückwunsch auch an Mauricio Lima (für New York Times), der für seine Reportage Ankommen, endlich ankommen! eine ehrenvolle Erähnung erhielt.

Ali Ali bei laif

Flüchtlingscamp Idomeni

Die weiteren Preisträger finden Sie hier.

(Quelle: laif.de)

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